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Unterstützungskassen

UNTERSTÜTZUNGS KASSEN

Entgeltumwandlungen über die Unterstützungskassen sind insbesondere für Arbeitnehmer mit Einkommen über den Beitragsbemessungsgrenzen interessant, da die sozialversicherungsrechtlich begrenzte Befreiung der Entgeltumwandlung für sie ohne Relevanz ist.

Die Vorteile der Unterstützungskassen für Arbeitnehmer lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Arbeitnehmer, die Entgelt innerhalb der Beitragsbemessungsgrenzen umwandeln und einen über die Beschränkungen der versicherungsförmigen Durchführungswege hinausgehenden Versorgungsbedarf haben, können die staatliche Förderung mit Hilfe der Unterstützungskassen verdoppeln.
  • Arbeitnehmer mit Entgeltumwandlungen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen können ihr Bruttoentgelt unbegrenzt steuerfrei umwandeln. Grundsätzlich könnten sie auf den Einsatz einer Direktversicherung oder eines anderen versicherungsförmigen Durchführungsweges zur Stückkostenreduzierung verzichten. Da die Unterstützungskassen Arbeitnehmern nicht nur Vorteile bietet (siehe unten), sollte dieser Schritt wohl überlegt sein.
  • Im Vergleich zu den versicherungsförmigen Durchführungswegen sind die Rentenleistungen der Unterstützungskassen steuerlich mit einem Versorgungsfreibetrag begünstigt (§19 Abs. 2 EStG). Dieser wird jedoch abhängig vom Renteneintritt bis zum Jahr 2040 abgeschmolzen.

Folgende Nachteile können Arbeitnehmern entstehen:

  • Es gibt keinen Rechtsanspruch auf die Übertragung der Versorgung aus der Unterstützungskassen auf einen neuen Arbeitgeber, wie dies bei den versicherungsförmigen Wegen vorgesehen ist (§ 4 BetrAVG). Ist ein neuer Arbeitgeber nicht zur Übernahme der Versorgung bereit, bleibt sie beim alten Arbeitgeber und wird nicht mehr fortgeführt. Waren die Abschlusskosten hoch und die Anzahl der Beiträge gering, kann auch die staatliche Förderung ein schlechtes Gesamtergebnis nicht ausgleichen.
  • Zusätzlich zu den Beitragsaufwendungen zur Unterstützungskassen muss der Arbeitgeber eine Verwaltungsgebühr und Beiträge zur gesetzlichen Insolvenzsicherung entrichten (§ 10 Abs. 1 BetrAVG).
  • Diese Kostenbelastung erlischt nicht mit dem Rentenbeginn des Arbeitnehmers, sondern erst, wenn der Versorgungsberechtigte und eventuell Hinterbliebene verstorben sind.

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